Betriebserkundung der Geschwister-Scholl-Realschule plus im Hotel „Villa am Rhein“ in Andernach


Jedes Jahr schnuppern Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im Rahmen des Wahlpflichtfaches Französisch betriebliche Luft im Bereich Hotellerie und Gastronomie. In diesem Jahr ging es am 13. und 19. Juni zur Betriebserkundung ins Andernacher Hotel „Villa am Rhein“, um einen ersten Einblick in die vielfältigen Berufe eines Hotels zu gewinnen. Der Tag startete mit einer freundlichen und professionellen Begrüßung. Der Hotelier Markus Fogolin betonte, wie wichtig ein gutes Erscheinungsbild und eine taugliche Arbeitskleidung in der Hotelbranche sind. Die „Villa am Rhein“ ist ein Familienbetrieb, den die Familie Fogolin seit 34 Jahren leitet. Mittlerweile arbeiten in dem Hotel drei Generationen Hand in Hand. Die Gründer, Magda und Alois Fogolin, haben sich zwar etwas zurückgezogen, verbringen aber ihre Zeit gerne im Hotel. Ihr Sohn, Markus Fogolin, unterstützt von seiner Frau Petra Fogolin und seiner Tochter Johanna Fogolin, leitet nun das Hotel mit viel Herzblut weiter. Den drei Generationen ist jedoch bewusst, dass der Hotelbetrieb nur dank zuverlässiger und kompetenter Mitarbeiter gut funktionieren kann, deshalb wird das Personal wie ein Teil der Familie behandelt und das kommt wiederum dem Hotelgast zugute. In diesem Sinne wurden die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule plus herzlich willkommen geheißen. In drei Gruppen aufgeteilt durchliefen sie verschiedene Besuchsstationen

Sie durften ins Restaurant, in die Zimmeretage und in die Küche gehen. Und wer richtig betriebliche Luft schnuppern will, der muss auch selbst Hand anlegen, wozu die „Villa am Rhein“ reichlich Gelegenheit bot.

In der Zimmeretage war zu lernen, wie man akkurat putzt  und ein Bett richtig macht. Der wahre Spaß kam allerdings eher beim Nachfüllen der Minibar auf!

Im Restaurant erfuhren die jungen Betriebsbesucher und -besucherinnen, wie man ein Rotweinglas von einem Weißweinglas unterscheidet, wie man ordentlich den Tisch deckt und wie man Servietten bricht (Fachbegriff für falten!) – und zwar z.B. in Form einer Bischofsmütze.

Auch in der Küche wurde fleißig gearbeitet: Gemüse putzen und klein schneiden sowie Obstsalat zubereiten standen hier auf dem Programm.

Daneben blieb viel Raum für die Fragen der sehr interessierten Schülerinnen und Schüler zum Berufsfeld und zum Hotel. Herr Fogolin, der Manager des Hotels, nahm sich mit großer Kompetenz und Freundlichkeit viel Zeit, um den Wissensdurst der jungen Gäste zu stillen.

„Diese Betriebserkundung war besonders schön, weil alle Mitarbeiter sich sehr gut um uns gekümmert haben“, zieht die Französischlehrerin Karine Descourvières eine begeisterte Bilanz der Betriebserkundung in der „Villa am Rhein“. „Für alle im Hotel war es irgendwie selbstverständlich, uns an ihrem Alltag teilnehmen zu lassen“, freut sich die Lehrerin über die ebenso unkomplizierte wie herzliche Aufnahme der Schülergruppen im Hotel. Ein kulinarischer Höhepunkt war die Einladung zu einem köstlichen Frühstücksbüffet. Am Ende der Betriebserkundung stand für alle fest:

Das Hotel „Villa am Rhein“: we like!

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