RS plus


Die Geschwister-Scholl-Realschule plus im rheinland-pfälzischen Bildungswesen

SchulhofDie Geschwister-Scholl-Realschule wurde mit dem Schuljahr 2009/2010 in eine „Realschule plus“ überführt.

Welche Veränderungen bedeutet dies für unsere Schule, was bleibt weiterhin bestehen?

Während in der Realschule bisher nur der qualifizierte Abschluss der Sekundarstufe I nach der 10. Klasse angestrebt wurde, kann in der Realschule plus auch die Berufsreife nach der 9. Klasse erworben werden. Das bedeutet, dass in den Klassen 5 und 6 zunächst alle Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Dies geschieht in Klassen mit maximal 25 Kindern statt mit 30 wie bisher. Ab der 7. Klasse werden dann abschlussbezogene Klassen mit eigenen Profilen eingerichtet (kooperative Form der Realschule plus). Die „Realschulen plus“ erhalten eine bessere Lehrerzuweisung als die bisherigen Realschulen.

Die Schüler, die den Realschulabschluss nach der Klasse 10 anstreben, werden ab der Klassenstufe 7 in Realschulklassen wie bisher unterrichtet. Das bedeutet insbesondere, dass sie auch weiterhin die Möglichkeit haben, am bilingualen Englischunterricht teilzunehmen. Sie können auch bei entsprechender Empfehlung nach der Klassenstufe 10 auf ein allgemeinbildendes Gymnasium bzw. bei einem entsprechenden Notendurchschnitt an ein berufliches Gymnasium wechseln. Ergänzend ist noch anzumerken, dass zurzeit im Ministerium eine Neuordnung des Wahlpflichtfachbereichs in Arbeit ist.

Kinder, die die Berufsreife anstreben, werden ebenfalls ab der Klassenstufe 7 in Klassen mit einem ihnen angemessenen Bildungsangebot, das noch erarbeitet werden muss, zusammengefasst. Eine Durchlässigkeit bei entsprechenden Leistungen in eine Realschulklasse wird möglich sein. Die Kriterien hierfür werden zurzeit im Ministerium zusammengestellt.

Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler, die eine „Realschule plus“ besuchen, in der Regel keinen Eigenanteil an den Fahrtkosten zu tragen haben.

Gemäß unserem Profil und Qualitätsprogramm werden die Kinder insbesondere im fremdsprachlichen Bereich stärker gefordert werden (durch eine zusätzliche Englischstunde), um sich für die bilinguale Klasse ab der Klassenstufe 7 zu qualifizieren. Dies bedeutet für die Schülerinnen und Schüler der bilingualen Klasse, dass sie ab der Klassenstufe 7 im Fach Erdkunde zusätzlich in Englisch und ab der Klassenstufe 9 auch im Fach Geschichte themengebunden in Englisch unterrichtet werden

Deshalb erwarten wir von unseren Schülerinnen und Schülern Lern- und Arbeitswille, Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber und die Bereitschaft, sich in unsere Schulgemeinschaft zu integrieren.

Von den Eltern unserer Schüler/innen erwarten wir eine vertrauensvolle Zusammen- und Mitarbeit mit der Schule zum Wohle der Kinder, denn Erziehung und Bildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus.