Geschwister-Scholl-Realschule plus auf Luthers Spuren


„Denn es ist besser mit eigenen Augen sehen, als mit fremden.“ (Martin Luther)

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums nahmen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 a/b/c/d/e der Geschwister-Scholl-Realschule plus eine Auszeit vom alltäglichen Unterrichtsgeschehen und gingen auf Entdeckungsreise in die Zeit des späten Mittelalters. Was ist an Martin Luther so einzigartig, dass auch nach 500 Jahren noch immer von ihm geredet wird? Unter dem Motto „Reformation 1.0“ gestalteten die Fachschaften Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik abwechslungsreiche Stationen zur Geschichte der Reformation und zur Lebensgeschichte Luthers. Neben naturwissenschaftlichen Erfindungen und Weltbildern zur Zeit Luthers, die die Welt veränderten, entdeckten die Schülerinnen und Schüler heute noch bekannte Redewendungen Luthers und wurden in der Wartburger Studierstube selbst zu Übersetzern. Weiter stritten sie in Rollenspielen mit Tetzel um den Ablasshandel und überlegten, welche seiner 95 Thesen Luther heute wohl twittern würde. Ebenso formulierten sie eigene kritische Tweets zu Toleranz, Gleichberechtigung und Menschenrechten. Besonders kreativ gestalteten die Jugendlichen Luthers Lebenslauf und Portrait in Pop-Art. In Anlehnung an Luthers Zitat „Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ vergruben die Schülerinnen und Schüler ihre Ängste in Blumenerde und säten Kresse darüber. Diese wird in den nächsten Wochen sichtbar in den Klassenräumen als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht für ihre Zukunft wachsen.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler zeigte sich nicht nur in den eifrig und sehr schön gestalteten Projektmappen, sondern vor Allem in Rückmeldungen wie „Der Projekttag hat richtig Spaß gemacht“ oder  „Heute habe ich einiges Neues gelernt“.

Auch die beteiligten Lehrkräfte Anja Frisch, Felicitas Herrmann, Michelle Kirchner, Vera Neumann, Heike Staffa, Sandra Wilden und Meta Wirbel waren erfreut über die Arbeiten und eigenen Ideen ihrer 8.Klässler und zogen ein durchweg positives Resümee zum Projekttag.

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